Die eigene Cloud (mit der Synology DS416)

Das „Unglück“ nahm seinen Anfang als ein Video von Patrick Ludolph (https://www.youtube.com/watch?v=Cc5FLnX99x8) gesehen habe.

In dem Clip erklärt Dominik Bamberger was für ein Potential eine NAS hat.


Da ich eine Synology DS416 besitze, diese aber nur als Filestation bisher nutzte, habe ich im Anschluss an das Video mal meine NAS „aufgebohrt“.

Nun betreibe ich bei mir zu Hause eine NAS, eine eigene Cloud, mit den Programmen Drive und Moments und einen Mail-Server.

   

1. Schritt „die DynDNS Adresse“

ich habe mich als erstes mal bei ddnss.de angemeldet. Dieser Anbieter hat mehrere Vorteile.

1.) kostenlos

2.) inkl. MX Eintrag, notwendig für den eigenen Mail – Server

3.) deutscher Anbieter.

     

1.2. Einrichtung in der Fritz.Box

Einrichtung der Fritz.Box

der String unter DynDS lautet:

https://ddnss.de/upd.php?key=[dein_Key]faded&host=[Deine_dyn_Domain]&mx=1

mx=1 ist wegen des eigenen Mailservers notwendig.

     
     

2. Schritt – Moments

   

Die Installation ist total simpel.

Einfach im Paketzentrum von Synology „Moments“ auswählen und installieren.

Hinweis:

Portweiterleitung in der Fritz.box für Port 10005 nicht vergessen 🙂

Anschließend ist Moments unter https://[deine ddnss-Adresse]:10005 ereichbar.

Für Smartphones gibt es eine Moments App von Synologie. Damit kann man die Bilder auf dem einen Server ansehen und auch Bilder auf den eigenen Server hochladen.

Android App vom Moments

   

Bei Moments lade ich einfach und schnell Bilder von jedem Ort auf meinen Server, kann diese Bilder von jedem Gerät aus mir anschauen. Zudem kann ich die Bilder in Alben gruppieren, diese Alben für alle oder nur für bsteimmte Personen freigeben. Zudem ist es möglich einen Link zu generieren den ich verschicken kann und welchem dann auf bestimmte Alben zugegriffen werden kann.

   

wer Fragen hat erreicht mich unter der Mailadresse

2019@sub3.ddnss.de

die ebenfalls auf der NAS betrieben wird. 😉

Die NAS ersetzt nun alle meine Googledienste die ich bisher nutzte

Unterwegs mit dem Motorola One

Letztens habe ich auf Youtube ein Video gesehen in dem das Motorola One und besonders die Kamera sehr zerrissen wurde. Ok, die Kamera ist nicht der Knaller. Aber Hand aufs Herz, welche Handykamera hält mit einer „ordentlichen“ Kamera denn mit. Die Kamera des Motorola One ist halt eine Schnappschusskamera, nicht mehr und nicht weniger. Besser diese als gar keine. Hier nun ein paar Eindrücke.

Indoor, bei schummrigen Licht

Man darf nicht allzusehr hineinzommen, dann merkt man doch die Unschärfe. Aber so für Instagramm, Facebook und Konsorten reicht es doch.

Natürlich habe ich die Bilder ein klein wenig aufgehübscht, das ist normal. Mal ein wenig heller, mal ein wenig die Farben erhöht und das eine Mal auch nach Schwarz – Weis umgewandelt. Aber im Prinzip habe ich sehr moderate Anpassungen vorgenommen. Fotografiert habe ich mit der App „Camera FV-5“, die Aufnahmen hier fand ich besser.


Die Kamera hat einen Crop-Factor von 9,44, da sieht man schon: es liegen Welten zwischen diesem kleinen Sensor und einer Vollformatkamera. Die Bilder sind schon ok. Es ist schon erstaunlich wie dicht man die Pixel mittelweile packen kann.

Das Motorola One ist jetzt für mich nicht die erste Wahl, eher so die letzte. Wenn man ins Bild zoomen kann und sich jedes Pixel einzeln anschauen kann, das erzeugt definitiv keine Hochgefühle.
Aber ich habe eben Ausdrucke auf meinem Drucker „Canon Selphy 1300“ gemacht, 148 x 100 mm, die sehen Super aus. Wer auf Weltreise geht und anschließend ein kleines Fotoalbum mit kleinen Bildern sich erstellt, um es dann herumzuzeigen (so wie damals, Anno Gluck), der kann mit dem Handy durchaus vorzeigbare Bilder machen.

Weihnachtsmarkt – ein Kameratest mit lichtstarken Objektiven

Ich habe nun Weihnachtsmärkte (Gießen, Hameln, Verden und Wernigerode/Harz) mit unterschiedlichen Kameras fotografiert (Leica SL, Canon 6D und 5Ds, Leica M8 und Leica D-Lux) alle sind eigentlich gut geeignet. Die kleine D-Lux (Typ 109) rauscht aber schon mehr, ist aber auch klar beim MFT Sensor und die Farben sind machmal nicht ganz so schön. Die M8 hat mich hier überrascht, liefert doch trotz ihres betagten Alters gute Ergebnisse.  Je größer der Sensor und je neuer die Kamera kann man sagen, desto einfacher bekommt man gute Ergebnisse geliefert.  Ein lichtsarkes Obkektiv hilft aber ungemein, dann braucht man die ISO nicht so hoch zudrehen.

Fange ich mal mit dem kleinsten Sensor an, mit der Leica D-Lux (Typ 109). Sie hat einen MFT Sensor und ein DC Vario Summilux 10,8 -34mm, f1.7 – 2.8 Objektiv. Insgesamt hat sie mich bei Dunkelheit nicht so wirklich überzeugt. Rauscht schon bei ISO 800 doch merklich.

Leica DLUX (Typ 109), ISO 800, f2.6

Auch hatte ich es häufiger, das mich die Farben nicht wirklich überzeugten (siehe oben) und sie war empfindlich gegen Streiflich. Die mitgelieferte Sonnenschutzblende war hier nicht ausreichend.

Das Positivbeispiel aber,

Leica D-Lux (Typ 109) ISO 800

man sieht es geht. Beide Bilder mit ISO 800 aufgenommen. Aber es hat sich bewahrheitet, je kleiner der Sensor desto schwieriger wird es und umso mehr rauscht es.

Leica M8 mit dem Voigtländer 40mm Nocton f1.4

Die alte Dame, immerhin Baujahr 2006, hat mich überrascht. Kein Vollformatsensor sondern einen Crop von 1,3, aber bei bei den Farben und auch beim Rauschen (jedenfalls bis ISO 640, darüber wird es grauslich), alles im grünen Bereich. Allerdings hatte ich einen UV Filter vor dem Objektiv. Alle Aufnahmen hier mit dem 40mm Voigtländer Nocton 1.7, bei Offenblende.


Leica M8, ISO 160
Leica M8, ISO 160

Leica SL mit dem Leica Summilux SL 50mm f1.4

ist schon ein anderes Kaliber zusammen mit dem Leica Summilux-SL 50mm f1.4 traumhaft, aber groß und schwer. Man fällt schon auf … und das will man ja nicht so unbedingt auf dem Weihnachtsmarkt, wenn man fotografiert.

Leica SL, Summilux-SL 50mm f1.4, ISO 800
Leica SL,, 50mm ISO 800, f1.4
Leica SL, 50mm Summilux-SL, ISO800



Canon 6D mit dem Canon 50mm EF 1.4 USM

Auch nicht mehr die Frischeste (Baujahr 2013), aber immer noch gut genug.

Canon 6D, ISO 1600, 50mm, f1.4


Canon 5Ds mit dem Canon 50mm EF 1.4 USM

Was wurde nicht Stimmung gemacht gegen diese Kamera. Zuviele Megapixel, es gäbe keine Objektive, man könne nicht aus der Hand fotografieren. Alles Quatsch. Mann kann, sehr gut. An diese Stelle Grüße an heise und c’t. Letztlich sollte man nicht soviel auf Testberichte geben sondern schauen was kommen für Bilder raus.  Die Bilder sind alle mit dem 50mm f1.4 USM entstanden, der Look an der 5Ds gefällt mir wahnsinnig gut. Für mich ein super Team.

Canon 5Ds ISO 800



Canon 5Ds ISO 800
Canon 5Ds, ISO 800


nur mal so am Rande, das mit dem „arktischen Honig“ scheint eine Art Kette zu sein 🙂

Leica D-LUX, ISO 200


Fazit:

Die Kombination Leica SL und Summilux SL 50mm liefert die besten Ergebnisse. Das ist so. Allerdings gefällt mir der Look von Canon 5Ds und dem Canon 50mm f1.4 auch sehr. Ich habe so einen Hang zum Unperfekten. Das Canon Objektiv ist relativ preisgünstig, bekommt man momentan für ca. 350,-€, aber es liefert doch erstaunliches. Allerdings hat meines einen krassen Frontfokus und ich muss den Fokus hier in der Kamera für dieses Objektiv anpassen. Ein Feature übrigens, wie ich es so gehört habe, das kein anderer Kamerahersteller anbietet. Die Sony und die Nikon Jungs die ich so kenne schauen hier ganz neidisch, das ich für jedes Objektiv in der Kamera ein eigenes Profil anlegen kann. An eine dreistellige Canon würde ich meines nicht schrauben. Aber die modernen einstelligen Canons können es meine ich alle, das mit den Objektivkorrekturen.

Leica hat das aber auch nicht nötig, die Objektive werden vor der Auslieferung noch mal ordentlich geprüft. Von einem Mitarbeiter, persönlich. Das Objektiv wird dann auch ausgeliefert, mit Zertifikat und persönlicher Unterschrrift! Mein persönlicher Platz 1 geht somit an die Leica SL, die Qualität ist schon herausragend. Rauschverhalten der Kamera und das Objektiv sind top, für diese Kombination reichen 24 Megapixel durchaus.  Platz 2 geht an die Canon 5Ds mit dem 50mm f1.4. Auf Platz 3 folgt Canon 6D, auch schon etwas älter aber immer noch sehr gut. Dann folgt auf Platz 4 die Leica M8, sie macht einfach Spaß, klein, leicht und unauffällig. Die D-Lux hinkt hinterher, Platz 5. Klein und leicht ist sie auch, aber halt nur MFT und sie rauscht am meisten (was auch logisch ist). Außerdem hat sie manchmal ein Problem mit den Farben.


der Tag als sich mein Makro verabschiedete

Leider hat sich mein Makro Tamron 90mm verabschiedet. Der Autofokus macht nur noch Knack, Knack und sonst nichts. Ich brauche den AF bei Canon Kameras (Focus Peaking haben sie ja nicht wie meine Leicas), da ich am liebsten aus der Hand fotografiere und Stative mich nerven. Bis man nämlich die richtige Position gefunden hat dauert und trotzdem wippt das Objektiv wenn alles festgestellt hat noch ein paar Milimeter nach unten, boah das geht mir auf den Sack. Deshalb brauche ich einen AF, der nach Möglichkeit auch funktioniert. Tamron wird ja von den vielen Youtubern (denen natürlich ein Objektiv „geliehen“ wird) immer so hoch gejubelt. Mich hat noch kein Tamron, das ich beitze restlos überzeugt. Optisch durchaus ok, aber sonst harmonieren wir nicht so. Sei es das hier das hier das Makro mit meiner Canon 70D nicht so recht wollte oder das ich nicht so Recht feststellen konnte das der AF bei den ganzen Objektiven so richtig gut funktionierte. Aber alles meine ganz persönliche Meinung, vielleicht waren meine Objektive alles nur Montagsproduktionen.

Jedenfalls bin ich dann heute Morgen mit meinem Ersatzmakro Canon EF 50 mm F/1.4 USM und Zwischenring in den Garten gezogen. Mir gefällt diese Haikufotografie ja ziemlich gut, viel Unschärfe, Spiel mit dem Licht, den Farben und den Formen.

 

 

Letovice

letztes Wochenende waren wir zu einem Kurztripp von 4 Tagen in unserer Partnergemeinde Letovice in Tschechien. Dort hat die Fotogruppe Müllerhaus eine Fotoausstellung über „Kirchlinteln“ eröffnet. Die Busfahrt dorthin (und zurück) von jeweils 13 Stunden war schon streßig, aber gelohnt hat es sich allemal.

 

Hier nun ein Paar Bilder des Ausflugs.

 

Ausblick auf das Schloß von Letovice aus.

 

Schloss in Letovice (CZ)

Das Schloß oben auf dem Berg

ein paar Innenansichten des Schlosses:

Schloß in Letovice - Innenansicht

 

Schloß in Letovice - innen

 

SchloßLetovice - innen

 

Straßenszene auf dem Keramikmarkt in Kunstat

Normandie

Dieses Jahr waren wir in Frankreich, der VHS Kurs Französisch musste mal in die Praxis vertieft werden.

Normandie ist toll, richtig toll. Hat uns sehr gut gefallen.

 

Abbaye du Valasse

 

ein französischer Garten, die Weite hier fand ich klasse. Auch wenn die Strommasten etwas stören.

 

Steil war’s und windig in Fecamp

 

Häuschen neben der Abbaye de Valmont

 

ein kleiner Wind in Sain-Valery-en-Caux genügte für aufregende Wellen

Eröffnung Leitz-Park in Wetzlar

Am 16.6  und am 17.6.  wurde in Wetzlar die Beendigung des dritten Bauabschnitts des Leitz-Parks mit einem großen Fest gefeiert. Das Rahmenprogramm war gigantisch und Leica hat sich hier nicht lumpen lassen. Das herausragende war für mich der Besuch des Leica Museums. Circa 2 Stunden am Samstag und dann nochmal 1,5 Stunden am Sonntag haben nicht gerreicht alles in Ruhe sich anzusehen. Schade fand ich, dass ich überhaupt keine Zeit für die sehr interessanten Vorträge hatte.

Leica SL und Leica Summilux M 50mm f1.4 (Typ III)

 

Der Eingang zum Leica Museum und zum Leica Museums Shop

 

Kevin Raber, Leica SL und Voigtländer Ultra Wide Heliar 12mm 5.6 VM Asph. Typ III

Durch Zufall aufgenommen, erst später sah ich wer sich dort ins Bild „geschummelt“ hatte, Kevin Raber.

Wie man sieht: Besuch aus aller Welt. Hier mal der Link zu seinem Youtubekanal:

https://www.youtube.com/channel/UC8lJ3EM0VC4TS0jY6VJtTcw

Besonders das Interview mit Andreas Kaufmann (CEO Leica) fand ich große Klasse.

 

Leica SL und Voigtländer Ultra Wide Heliar 12mm 5.6 VM Asph. Typ III

Die Aussichtsplattform

und hier der Blick von der Plattform auf den Leitz-Park

Leica SL und Voigtländer Ultra Wide Heliar 12mm 5.6 VM Asph. Typ III

Im Leitz-Park III befindet sich ein Hotel, dem arcona Living Ernst Leitz Hotel mit 129 Zimmern (auf dem Bild hier rechts). Dem schließt sich rechts ein Leica-Gebäude mit Museum, Archiv, Fotostudio, Store und Museums-Shop an. Sieht man auf dem Bild nicht weil ich von dort die Aufnahme mache. Das Gebäude sieht man aber im ersten Bild, hier auf der Seite. Oben da wo die Leute stehen, da schauen wir gerade raus. Daneben dann ein Büroturm in welchem sich im Erdgeschoss die Leica Werkstätten befinden. In diesen Werkstätten werden neuerdings die Leica Uhren gefertigt. (Büroturm sieht man hier auch nicht). Was man aber sieht ist das Gebäude in welchem die Leica Cine Objektive hergestellt werden (gerade aus auf dem Bild oben). Diese Objektive haben sich seit 2008 schon einen guten Ruf in der Filmwelt erworben.

Der Leitz-Park III hat sich hier die italienische Renaissance zum Vorbild genommen, mit Wegen und Gassen zwischen den Gebäuden, die auf Plätze führen.

 

Leica SL und Voigtländer Ultra Wide Heliar 12mm 5.6 VM Asph. Typ III

Blick auf das Leica Hauptgebäude

ein wenig Show gab es auch um Leica Kameras und den Autofokus zu testen.

mit dem VARIO-ELMARIT-SL 1:2.8–4/24–90 ASPH.
Leica SL mit dem VARIO-ELMARIT-SL 1:2.8–4/24–90 ASPH.

ich hatte heute das erste mal richtig mit dem „continuous Autofocus“ also dem AFc der Leica SL gearbeitet. Das Ergebnis war gut bis sehr gut. Reihenaufnahmen und AFc waren kein Problem, die Kamera hat praktisch immer den Punkt getroffen. Der Ausschuß war minimal. Insgesamt war ich überrascht über die hohe Trefferquote.

in einem von mehreren Fotostudios konnte man beim Arbeiten zuschauen.

Leica SL und Leica Summilux M 50mm f1.4 (Typ III)

Leica SL und Leica Summilux M 50mm f1.4 (Typ III)

Leica SL und Leica Summilux M 50mm f1.4 (Typ III)