Canon SELPHY CP1300

Seit Weihnachten bin ich im Besitz meines ersten Fotodruckers, des Canon SELPHY CP1300 in weiß. Kein Tintenstrahler, kein Laserdrucker. Ein kleiner Thermodrucker.

 

 

Funktion

Man kann sich das so vorstellen, das die Druckerpatrone Farbfolien (gelb, lila, cyan) nacheinander über das Fotopapier zieht und per Thermodruck die Farben auf das Papier „brennt“. Dies geschieht nacheinander und am Ende wird das ganze mit einer durchsichtigen vierten Folie fixiert.

Auf dieser letzten Folie kann man noch gewisse kleine Muster drucken lassen. Die Bilder sind dann nicht nur hochglänzend sondern können auch zum Beispiel seidenmatt sein. Ein schönes Feature.

 

Format:

Der Drucker druckt im Format A6 (10,5 x 14,8 cm)

 

Anschluss:

Der Anschluss des Druckers geschieht über WLAN, USB oder man kopiert die Bilder ganz profan auf eine SD-Karte und schiebt diese in das Gerät. Allerdings werden Bilder die mit Gimp abgespeichert wurden nicht korrekt erkannt (warum => ???) Bild dann nehmen mit einem anderen Programm öffnen, nochmal speichern, dann klappt es.

Der Druck über das WLAN klappt perfekt. Drucker ins Netz hängen, Treiber installieren, der Treiber sucht dann im Netz den Drucker. Dieser steht danach als möglicher Drucker zur Verfügung. Allerdings -> siehe Farben. Der Ausdruck über WLAN ergibt etwas schlechtere Farben und etwas dunklere Bilder.

 

Qualität:

Gerät: ist halt Plastik, der Drucker macht aber trotzdem einen stabilen Eindruck

Ausdruck, Bilder: viel besser als erwartet. Im Netz wurde gesagt die Bilder wären so ähnlich wie Bilder aus einer Druckstation. Mit Druckstationen habe ich noch keine Erfahrung, aber Personen die dort schon ausgedruckt haben sagen die Bilder hier sind viel besser. Für mich als Laie sind sie nahe an einer Fotoqualität. Ich bin sehr zufrieden.

 

Farben:

Beim Druck über den Canon Treiber (Treiberdatum: 06/21/2006, Treiberversion: 6.3.9600.16384) fehlt ein wenig  in den Ausdrucken (im Vergleich zum Fotobuch von CEWE) rot und der Ausdruck ist zudem ein klein wenig dunkler.

 

Druckt man aber das gleiche Bild über SD-Karte sind die Farben besser. Vielleicht sollte hier Canon den nun fast 12 Jahre alten Treiber mal aktualisieren. Mein Vorschlag: Bilder auf SD-Karte kopieren und dann direkt am Drucker ausdrucken.

 

Papier:

Man muss spezielles Fotopapier von Canon benutzen. Hier gibt es 2 verschiednene Versionen. Das normale Fotopapier. 108 Stück für ca. 30€ (inkl. Druckerpatrone) oder 36 Postkarten für 20€. Allerdings habe ich gelesen das die Postkarten das gleiche Papier (nicht dicker) wie das normale Fotopapier verwenden, nur auf der Rückseite sind statt des Canon Logos ein paar Linien aufgedruckt. Man muss da für sich entscheiden ob der dreifache Preis für ein paar Linien mehr akzeptabel ist.

 

Fazit:

kleine Bilder in Postkartengröße druckt dieser Drucker in einer für mich hervorragenden Qualität. Würde ich mir den Drucker nochmal zulegen: ja.

 

Update:

Bisher hatte ich das Problem das Bilder welche ich in Gimp bearbeitet habe, nicht von dem Drucker im Display angezeigt und auch anschließend gedruckt werden konnten.

Ich habe jetzt herausgefunden, was den Drucker stört. Es ist die Bildoptimierung welche Gimp durchführt. Diese muss ausgeschaltet werden, wenn das jpeg gespeichert wird.

 

„exportieren als“ – dann die erweiterten Optionen anklicken (s.o.), danach die Bildoptimierung ausschalten

 

 

Drucken geht jetzt auch mit den jpgs. Der Canon Selphy mag halt keine optimierten Bilder.

EF-S10-18mm f/4.5-5.6 IS STM

Ich habe mich ja nun schon länger damit rumgeschlagen, ein „echtes“ Weitwinkel mir zuzulegen. Bisher habe ich das Canon EF 8-15mm 1:4 L Fisheye USM. Das Fisheye ist ja sehr gut, die Schärfe phänomenal, aber doch auch etwas „speziell“. Eigentlich sollte das neue Weitwinkel ja ein Objektiv sein, das auch für Vollformat geeignet ist, aber das Canon 11-25mm ist ja unbezahlbar. Und so wurde es das 230 ,- € teure EF-S10-18mm f/4.5-5.6 IS STM. Der erste Eindruck, nicht schlecht. Ein würdiges „plastic fantastic“. Leider aber nur ein EF-S, also für den kleinen APS-C Sensor. Laut verschiedenen Tests macht das Objektiv an einer 70D einen guten Job, ich habs dann bestellt und auch gleich getestet.

IMG_9917_Canon EOS 70D_1-100 Sek. bei f - 4,5_10 mm_ISO 100k

IMG_9959_Canon EOS 70D_1-400 Sek. bei f - 16_10 mm_ISO 400k

Blende 16 beim Bild oben. Hier wollte ich mal sehen wie das Objektiv die Strahlen der Sonne darstellt. Sie sind zwar da, aber das geht besser.

 

IMG_9960-Pano_Canon EOS 70D_1-60 Sek. bei f - 16_10 mm_ISO 400-hdr5k

 

Das Zentrum, gestochen scharf. Die Ränder nicht ganz scharf, aber wem fällt es auf ? Höchstwahrscheinlich ist das Canon EF 11-24 mm f/4L USM in den Randbereichen besser, aber wer hier ein besseres Ergebnis haben möchte, der muss ca. 2.500 € mehr ausgeben.  Die andere Alternative wäre das vollformattaugliche L Objektiv Canon EF 16-35mm f/4L IS USM. Dieses kostet ca. 1000 € ist wesentlich größer und wiegt etwa doppelt so viel und hat auch nur 16 mm im Weitwinkel. Die 10 mm für den kleinen Sensor sind gecroppt auch 16 mm.

 

IMG_9904_Canon EOS 70D_1-100 Sek. bei f - 8,0_11 mm_ISO 100k

 

ein weiter Vorteil, für mich jedenfalls, ist das Gewicht. Lediglich 240g. Für Reisen, Wandern, Radtouren ideal.

 

Ich fasse mal die Vorteile zusammen:

klein

leicht (240g)

nicht teuer (230,- €)

gute Abildungsleistung

STM Motor, AF schnell und leise (hört man nicht)

 

Nachteil:

nur APS-C

Bajonett nur Platik kein Metall (stört (mich) aber nicht)

kleinste Blende bei 10 mm 4,5, bei 18 mm dann 5,6. also nicht sehr lichtstark

 

IMG_9887_Canon EOS 70D_1-125 Sek. bei f - 8,0_10 mm_ISO 100k

 

Mein Fazit:

Ein durchaus gutes Objektiv, das zudem sehr preisgünstig ist. Ein optimales Preis / Leistungsverhältnis.

 

L1060053_LEICA Q (Typ 116)_1-40 Sek. bei f - 4,0_28 mm_ISO 100k

 

 

 

non EF 8-15mm f/4L Fisheye USMCanon EF 8-15mm f/4L Fisheye USMCanon EF 8-15mm f/4L Fisheye USMCanon EF 8-15mm f/4L Fisheye USMCEF 8-15mmye USM